Hybrides Marketing. Im Lauf der letzten Jahre lag der Fokus der Dialog Marketing-Branche stark auf den neuen digitalen und Social Media-Kanälen – und natürlich war eine intensive Auseinandersetzung mit diesen Kanälen in einem ersten Schritt wichtig, um den Online-Dialog mit Kunden noch zu verbessern und neue Möglichkeiten der Kundenbindung auszuloten. Aber in den Nachwehen der Wirtschaftskrise zählt zunehmend eines: wirtschaftliche Nachhaltigkeit im Sinne von steigender Effizienz, direkter Messbarkeit und mehr Verkaufserfolg. Denn je unsicherer die Rahmenbedingungen, umso stärker stehen werbetreibende Unternehmen unter Druck.
An der Schnittstelle zu den Dienstleistern beobachten wir deshalb in letzter Zeit den Beginn einer neuen Phase – die des hybriden Marketings auf Dialogbasis. Vor allem die Kombination aus Direct-Mailings mit personalisierten URLs oder Mobile-Kampagnen bietet hier ungeahnte Möglichkeiten für erfolgreiche Kundenakquisition. Isoliertes Channel-Denken ist nicht länger gefragt; stattdessen geht es immer mehr darum, alle verfügbaren Kräfte zu bündeln und durch eine optimale Kombination aus Online- und Offline-Maßnahmen den bestmöglichen Gesamtnutzen zu erzielen. Heutiges Dialog Marketing ist dort angesiedelt, wo ein Schulterschluss von altbewährten und neuen Dialogmedien erreicht wird.
Markus Zadina ist Vizepräsident des Dialogmarketing Verbands Österreich (DMVÖ) und Mitinitiator von Direct Profit.
Guter Dialog ist on- und offline!
Monday, 13. February. 2012 | kommentare & kolumnen
Richtungswechsel Weg vom Channel-Denken, hin zu mehr Wirtschaftlichkeit

Markus Zadine, Vizepräsident des Dialogmarketing Verbands Österreich und Mitinitiator von Direct Profit.
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