Ketchum Publico: Internationale Expertise soll jetzt lokal nutzbar gemacht werden

Tuesday, 07. February. 2012 | marketing & agenturen

Das internationale Netzwerk von Ketchum Publico besteht nicht nur am Papier, sondern wird intensiv in Projekten gelebt.

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Helmut Stögerer und Saskia Wallner, Geschäftsführer von Ketchum Publico, können sich u.a. über erfolgreiche Pitches freuen.


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Wien. „Es war ein mühsames Tal, das wir jedoch gut durchschritten haben“, sagt Helmut Stögerer, der gemeinsam mit Saskia Wallner als Geschäftsführer die Ketchum  Publico im vergangene Jahr durch ihre wohl schwierigsten Zeit  geführt hat.

Sechs von neun Pitches

Seit ein paar Monaten können sich Wallner und Stögerer entsprechend wieder voll und ganz darauf konzentrieren, das Tagesgeschäft zu erledigen und strategische Entscheidungen für die Zukunft zu treffen. So konnten etwa wichtige Kunden wie A1 oder Erste Bank gehalten und teilweise sogar ausgebaut werden. Auch ist die aktuelle Erfolgsquote bei Pitches mehr als erfreulich: „Bei sechs von neun Pitches ging Ketchum Publico als Sieger hervor“, so Stögerer. Zusätzlich war man auch im Neukundengeschäft erfolgreich. Nun gelte es auch, sich den neuen Herausforderungen zu stellen und diese, eingebettet in ein internationales Netzwerk, zu meistern. Wallner dazu und zum Vorteil, Teil einer global agierenden Agenturgruppe zu sein: „Die Kommunikationsbranche ist im Zuge der technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen einer starken Dynamik ausgesetzt. Die internationalen Erfahrungen unserer Partner lokal nutzbar zu machen, ist einer unserer absoluten Vorteile.“

Die Berater haben mit Ketchum direkten Zugriff auf ein weltweites Netzwerk für Kommunikationsberatung. Vor allem die hohe Expertise in den spezifischen Branchen, die die Netzwerk-Partner vorweisen können, soll die Arbeit mit den Kunden bereichern. Stögerer: „Wir können somit ein Team der besten Köpfe zusammenstellen.“ Die daraus resultierenden Vorteile und Möglichkeiten – wie vielfach erprobte PR-Tools, internationales Benchmarking, fundierte Branchenexpertise sowie Erfahrungswissen aus Hunderten zusätzlichen Projekten – sollen pragmatisch und zielorientiert für den Kunden eingesetzt werden: Ein Netzwerk, das also nicht nur auf dem Papier existiert, sondern auch in der Praxis in der täglichen Arbeit zum Einsatz kommt.

Intensiver Kontakt

Dazu tragen regelmäßige Treffen innerhalb des Netzwerks bei, globale Experten und Expertisen sind quasi auf Knopfdruck auch von Wien aus für lokale Kunden abrufbar. Regelmäßige Treffen der Führungskräfte, aber auch Berater tragen ebenfalls dazu bei, das Netzwerk mit Leben zu erfüllen und es auch echt nutzbar zu machen. Einen weiteren internationalen Aspekt spricht Stögerer an: „Durch das große internationale Netzwerk können wir uns beispielsweise umsehen, welche Blue Chip-Etats von unseren Partnern gewonnen wurden und wie wir dies fürs Österreich-Geschäft nutzen könnten.“ Denn: Viele dieser Konzerne/Kunden seien in Österreich gar nicht vertreten, der Zugriff bzw. die Akquise daher schwierig; internationale Netzwerkpartner könnten hier aber als Türöffner helfen.

Lokalität als Schlüsselfaktor

Dennoch bleibt das lokale Geschäft am wichtigsten, „aber der Zugriff auf das internationale Netzwerk befördert uns in die Champions League“, ergänzt Wallner. Auf der To-do-Liste für 2012 steht vor allem eine Erweiterung des Portfolios. „Wir wollen für  alle Aufgabenstellungen wie etwa Change-Kommunikation, Innovationskommunikation oder Internal Branding gerüstet sein“, sagt Stögerer im medianet-Interview.

Generell verlangt der Markt mehr Transparenz als früher. „Es gibt deutlich höhere Anforderungen an Transparenz und Qualität als früher. Es kommt nicht mehr darauf an, wen du kennst, sondern was du kannst“, so Wallner, die davor warnt, dass Selbstgefälligkeit  in die Arbeit reinkommen darf. Die Agentur will daher verstärkt  auf eine kontinuierliche Partnerschaft mit seinen Kunden setzen. „Wir wollen nicht nur strategisch gemeinsam mit dem Kunden entscheiden, sondern auch umsetzen.“ Stögerer sieht Ketchum Publico als Beratungsunternehmen mit dem Anspruch, 1. strategic, 2. creative, und 3. effective zu sein.

Abgesehen davon hat man über das Netzwerk Zugang zur firmen-eigenen Ketchum Pleon University, die als interne Plattform der Wissensvermittlung und persönlichen Weiterentwicklung dient. Ketchum will sich u.a. auch dadurch als bester Arbeitgeber. (Dinko Fejzuli/Michael Fiala)


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