Wien. Der von Nikolaus Kimla initiierte Go Ahead! business summit ´11, der dritte Kongress zur Österreichischen Schule der Nationalökonomie im Palais Niederösterreich, stand ganz im Zeichen der Krise als Chance für eine neue und bessere Wirtschaftsordnung der Zukunft. Der Berater Johannes Thun-Hohenstein hielt bei seinem Vortrag ein Plädoyer für einen Kapitalismus "mit menschlichem Antlitz". Kapitalmarkt-Stratege Philipp Vorndran, Flossbach & von Storch, ging davon aus, dass sich die schwer verschuldeten Staaten ihrer Verantwortung durch den Weg in die Hyperinflation entziehen werden. Er prognostiziert eine "Renaissance der Sachwerte": „Nur Reales ist Wahres“.
Der Amerikaner James Turk, GoldMoney Foundation, warnte davor, eine Veranlagung in Gold als Investment zu betrachten: Gold sei Geld und nicht Investment. Der stark gestiegene Goldpreis spiegle in Wahrheit nur den Verlust der Kaufkraft der verschiedenen Währungen wieder. Der Preis des Goldes sei derzeit noch nicht überbewertet.
Renaissance der Austrians
Thorsten Polleit, Barclays Capital, führte die "Kraft der guten Ideen" als Motivation für menschliches Handeln ins Treffen. Im Unterschied zu schlechten Ideenhielten gute Ideen auch ethische Grundsätze hoch, ganz im Sinne des kategorischen Imperativs. Er betonte die Renaissance der „Austrians“ - zu den Vertretern der „Austrian School of Economics“ zählen unter anderen Ludwig von Mises, Carl Menger, Eugen von Böhm-Bawerk, Friedrich August von Hayek oder Gottfried von Haberler. (red)
Go Ahead! business summit ´11: Renaissance der "Austrians"
Wednesday, 05. October. 2011 | news
Niederösterreich: Auf der Suche nach einer neuen Wirtschaftsordnung.
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