Wien. Weniger ist oft mehr – diese Binsenweisheit hat vor allem in der Lifestyle-PR, also der Vermarktung und Kommunikation von hochpreisigen und exklusiven Produkten und Dienstleistungen, ihre absolute Daseinsberechtigung, wie Klaus Rottenschlager, Geschäftsführer der gleichnamigen PR-Agentur, betont: „Kunden suchen das Außergewöhnliche. Und eine Marke ist dann außergewöhnlich, wenn sie verknappt ist. Quasi: Nicht jeder soll an eine Luxusmarke rankommen. Es gilt vielmehr, die richtigen Marken an die richtigen Menschen zu bringen. Und unsere Aufgabe als PR-Agentur ist unter anderem, die richtigen Inhalte an die richtigen Medien zu transportieren“, beschreibt er sein tägliche Herausforderung.
Klasse statt Masse
Vor allem aus der Masse der Marken hervorzustechen, ist dabei die größte Schwierigkeit: „Nur als Marke oder Produkt allein ist es beinahe nicht mehr möglich, sich aus einem Korb von 1.000 Konkurrenzprodukten hervorzuheben. Man muss die Marke emotional aufladen, sie explizit positionieren“, erklärt Rottenschlager. „Es gilt, die Marke zu etwas Wertvollem und sie der richtigen Zielgruppe schmackhaft zu machen“, so sein simpel scheinendes Credo. Doch genau in diesem Schritt liege die große Kunst, wie er gegen-über medianet betont: „Man muss einfach die Spielregeln kennen: Jede Marke hat eine gewisse Sprache, in der sie kommuniziert werden kann. So kann man eine Hautcreme im Biosegment nicht mit Hightech-Vokabeln aufladen.“
Im Umkehrschluss dürfe man beispielsweise eine techniklastige Marke auch nicht blumig kommunizieren: „Bang & Olufsen ist hier ein Paradebeispiel, wie man es richtig macht: Sie benutzen eine Sprache, die auch dem Design der eigenen Produkte folgt. Sie ist einfach, geradlinig und klar“, beschreibt Rottenschlager ein Best-Practice-Beispiel. Vor allem Authentizität und Ehrlichkeit seien in der Kommunikation von Lifestyleprodukten das Um und Auf: „In diesem Segment darf man es sich auf keinen Fall leisten, die Wahrheit unter den Teppich zu kehren. Die Botschaften müssen transparent und nachvollziehbar sein. Und in unserem Fall müssen sie mit Fingerspitzengefühl an den Journalisten, der unser Bindeglied zum Endkonsumenten ist, transportiert werden.“
Und das gelänge unter anderem dadurch, dass man Trends setze und diese dementsprechend gesamtheitlich kommuniziere. Einer der aktuellen Megatrends sei dabei das Thema Nachhaltigkeit: „Gerade hier trennt sich aber die Spreu vom Weizen. Die Konsumenten sind mündig und schauen genau nach, ob die Produkte tatsächlich nachhaltig sind oder doch nur ein grünes Mascherl tragen. Hier spielt wieder das Thema Ehrlichkeit und Transparenz eine große Rolle“,
betont Rottenschlager.
Und mit diesem Zugang zur Kommunikation scheint das junge Team auch Erfolg zu haben: Neben Luxusmarken im Kosmetiksegment wie Sensai, O.P.I, Rausch, Börlind und L´Occitane betreut Rottenschlager Großkunden wie Staud´s, 4711 oder Raiffeisen Bausparkasse. Und erst im April konnte die Agentur den Plastischen Chirurgen Dr. Thomas Aigner als Neukunden gewinnen. (red)
„Weniger ist oft mehr“
Tuesday, 03. May. 2011 | special marketing&medien
rottenschlager.com: Die Agentur rund um Klaus Rottenschlager sieht vor allem in der Lifestyle-PR ihre große Stärke. Erst im April konnte man mit dem plastischen Chirurgen Dr. Aigner einen neuen Kunden begrüßen

Das Team von rottenschlager.com: Christine Umlauf, Julia Menzl, Klaus Rottenschlager, Pia Stradiot und Erek Engelberger.
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